Gosia Warrink

On 23. Januar 2013
Gosia Warrink

Gosia Warrink

Die Berliner Designerin Gosia schafft Designobjekte aus Metall. Ihre elegant-unbeschwerten Arbeiten verwandeln Wände und Räume und sind selbst höchst wandelbar. Surreale Motive erhalten eine neonfarbende Rückseite, kühl-glänzende Damenporträts und in Kupfer geschnittene Tierformen schmücken sich mit fremden Mustern: elegantes Design mit überraschenden Effekten – das ist Gosia. Die von der Berliner Designerin Gosia Warrink gestalteten limitierten Wandobjekte sind erstmals in der Galerie F37 in der Fasanenstraße zu sehen.

Inspiriert von Mode, Kunst und Architektur experimentiert Gosia unbeschwert mit Materialien, Mustern und Formen. Prints wie Pepita oder Fischgrat entdeckt der Betrachter in neuem Umfeld auf kühlen Metalloberflächen. Stahldraht, apricotfarbene Kupferplatten oder mattes Aluminium verwandelt die Designerin in kunstvolle Wandbilder. Ihre Vorlagen setzt sie zum einen in gebogenem Draht und zum anderen als Cutout in Metall um. Die Zeichnung bildet dabei immer den Ausgangspunkt. Schwarz oder klar lackiertes, gebogenes Metall folgt der gezeichneten und am Computer finalisierten Linie. Ihre in Kleinserie gefertigten Arbeiten sieht die Gestalterin als „extravagante und leichtfüßige Design-Statements für die Wand“.

Die Kupfer-Schnitte sind vorwiegend oxidiert, was den Bildern einen Unikat-Charakter verleiht. Am Ende überlässt Gosia jedoch dem Käufer oder Betrachter die kreative Hoheit: Er entscheidet, ob die Objekte vorder- oder rückseitig aufgehängt werden. Ob Weiß mit leuchtendem Neonschein auf der Rückseite oder poppig und grell Orange oder Grün, ob in Kupfer-pur oder oxidiert: Gosia erweitert den Horizont der klassischen einseitigen Bildwahrnehmung.

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