HEROES – ein Tribut zu David Bowies Zeit in Berlin

On 12. März 2013

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David Bowie ist zurück – mit einem Song über seinen einstigen Wohnort West-Berlin.  Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung ‚A Tribute to David Bowie HAUPTSTRASSE The Berlin Years 1976 – 1978‘ in der Galerie Egbert Baque – Contemporary Art Berlin, die mit Arbeiten u.a. von Abetz & Drescher, Rainer Fetting und K. H. Hödicke vom 16. März – 18. Mai 2013 Kunstinteressierte und Bowie-Fans aus aller Welt anziehen wird, veranstaltet die Bar und Galerie F37 einen David Bowie-Abend und bietet während der nächsten Wochen eine Auswahl cooler Bowie-Cocktails an.

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Beyond the Time“ präsentiert am Abend der Maler Leo Könisgberg ein Portrait von David Bowie – dazu natürlich die bekanntesten Hits des Briten und seine favorite Drinks im F37.

Pünktlich zum 66. Geburtstag am 8. Januar lancierte er via Internet die Single „Where Are We Now?“ – eine elegische Hommage an seinen einstigen Wohnort Berlin. Von 1976 bis 1978 lebte er, damals Ende 20, in der Hauptstraße 155  in Schöneberg; im Hinterhaus hatte Iggy Pop sein Domizil.

Fast schon wehmütig klingt es, wenn sich David Bowie an die Orte erinnert. Er besingt den Potsdamer Platz, wo er in den Hansa Tonstudios unter anderem die legendäre Hymne „Heroes“ aufnahm, oder die Nürnberger Straße. Dort wippte er als Stammgast mit Iggy Pop in der legendären Berliner Kult-Disco „Dschungel“ am Tresen zu experimenteller Musik und tranken dabei ihren geliebten Wodka.  Mit einem 600er Mercedes fuhren die Kumpels an den Wannsee und nach Ost-Berlin. Oft radelten die beiden Popstars aber auch nur lässig die Potsdamer Straße entlang.

Als der Star mit den Eurythmics und Genesis zum 750. Jubiläum im Jahre 1987 der Stadt sein „Concert for Berlin“ vor dem damals noch nicht renovierten Reichstag gab, versammelten sich auch Hunderte ostdeutscher Jugendliche am nahegelegenen Brandenburger Tor – und forderten den Abriss der Mauer. Die ostdeutsche Polizei ging mit Schlagstöcken gegen die Fans vor. Erst aus heutiger Sicht lässt sich die Bedeutung dieses Auftritts erahnen. Bowie ist eben ein bisschen auch Berliner.

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