The World in my mind – zeitgenössische Fotografie

On 12. März 2013

Vom 9. April bis 7. Mai 2013 zeigt die Wilmersdorfer Galerie in der Fasanenstraße – »F37«  zeitgenössische Fotografie von Sachiko Aoki aus Japan.

 

Ausstellung verlängert! KÜNSTLERGESPRÄCH UND NEUE WERKE AM SONNTAG, 5. MAI 2013 VON 18-21 UHR

 

Sachiko Aoki ist der Schönheit und Ästhetik in der Kunst verpflichtet und ist inspiriert von der surrealen Malerei. Die Bilder, die Sachiko Aoki verwendet, sind aus der Realität des täglichen Lebens gegriffen, wurden dann soweit umgewandelt, um eine nicht reale Welt zu schaffen, die dem Betrachter die Möglichkeit eröffnet, das Leben von einer surrealen Perspektive aus zu betrachten.

Sachiko Aokis Welt ist voll von Allegorien, Metaphern und facettenreichen Andeutungen. Diese Welt ist manchmal absurd und widersprüchlich, manchmal seltsam und surreal, aber sie ist immer eine Reflexion ihrer wahren Gefühle. Hier existieren verschiedenste Emotionen nebeneinander. Ironie, Freude und  Vermutung. Sie zwingt dem Betrachter nicht ihre Sicht der Dinge auf, sie öffnet nur einen Spalt breit die Tür zu einem Märchenland, in dem jeder etwas von sich selbst wiederfinden kann. ,  Ihr  Bildgestaltung und gedämpfte, zurückhaltende Ausdrucksweise ist  viel von der  japanische Kultur beeinflusst sind, was Sie unbewusst tief in sich trägt, auch wenn im ersten Blick nicht so aussieht.

Als erste der großen avantgardistischen Bewegungen im 20. Jahrhundert führte der Surrealismus das Medium Fotografie in die künstlerische Praxis ein. Zu den Gründern gehörte 1924 in Paris ein Fotograf – J. A. Boiffard -, zu seinen Mitgliedern zählten Fotografen wie Man Ray, Eli Lotar sowie die erst in den letzten Jahren wiederentdeckten Claude Cahun und Dora Maar. Auch bildende Künstler wie René Magritte, Salvador Dalí und Hans Bellmer nutzten das noch relativ junge Medium. Die Fotografie leistete einen wesentlichen Beitrag zur surrealistischen Ästhetik, denn sie vermochte es, die »Begierde im Blick« zum Bild werden zu lassen: Metamorphosen, Fetischisieren, Geschlechtertausch, Skandalisierung und Wahnbilder gerieten in den Fokus. Auch wurden neue Möglichkeiten des Einsatzes von Fotografie in den Romanen und Zeitschriften der Surrealisten entwickelt.

Ausstellung vom 9. April bis 7. Mai 2013
Öffnungszeiten:  Di. bis Sa., 1200 – 0300 Uhr

 

 Sachiko Aoki – Biographie:

  • Geboren in Japan
  • Studium und Arbeit bei einer Werbefirma in Tokio
  • Auswanderung nach Brasilien, Aufenthalt in Rio de Janeiro, 2x Reise zu den Indios als Übersetzerin (Brasilianisch-Japanisch)
  • Reise nach Europa
  • Endstation:  Berlin, Deutschland
  • Studium in Lette Verein, Fotografie
  • Tätigkeit als Fotografin, freie Mitarbeiterin für die Presse.
  • Tätigkeit als Übersetzerin
  • Niederlassungsleiterin zweier japanischen Firmen in Berlin
  • Rückkehr zur Fotografie 2005 – Fotokunst durch digitale Bildbearbeitung

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